Jörg Schepers, geboren in Bismarck (Rheinprovinz), sollte der Familientradition entsprechend in die Kadettenanstalt einrücken, ergriff aber statt dessen das Schaustellergewerbe und wirkte einige Jahre bei einer "Revue menschlicher Wunder" mit, bis ihn innere Stimmen aus der Schau trieben.
Es folgte eine ausgedehnte Wanderschaft. Seinen Lebensunterhalt verdiente er u.a. bei Werbeaktionen, als wissenschaftliche Versuchsperson und als rechte Hand eines Straßenpredigers, der ihn anhand der Bibel lesen und schreiben lehrte.
In einem Abfallcontainer stieß er auf einen Packen literarischer Manifeste, die ihm schließlich den Weg wiesen in die Welt der wahren, guten und schönen Literatur.
Schepers lebt heute in Lagado und arbeitet an einer allegorischen Darstellung der modernen Welt unter besonderer Berücksichtigung ihres trügerischen Glanzes.

Auszeichnungen (Auswahl):

  • Lobende Erwähnung der kunststoffverarbeitenden Industrie.